Geschrieben von:
Marcel Werkman
Am Dienstag, dem 24. März, veranstaltet die NUT Oldambt einen Vortrag des Historikers Roel Sluiter über Protestbewegungen in Groningen. In seinem Vortrag vergleicht er die Arbeiterstreiks der 1960er und 1970er Jahre – darunter auch jene in der Strohpappenindustrie – mit den Gasprotesten des 21 Jahrhunderts.
Sluiter studierte Geschichte an der Universität Groningen und arbeitete anschließend unter anderem als Geschichts- und Sozialkundelehrer sowie als Verwaltungsangestellter im Bildungsbereich. Während seiner Studienzeit war er in der Kommunistischen Partei der Niederlande (KPN) aktiv und beteiligte sich an Aktionen und Demonstrationen vor Firmengeländen. Später trat er der Arbeiterpartei (PvdA) bei und bekleidete unter anderem die Ämter des Gemeinderats, Beigeordneten und Bürgermeisters von Harlingen.
Derzeit arbeitet Sluiter an seiner Doktorarbeit über Protestaktionen in Groningen. Darin untersucht er die Unterschiede in Organisation, Aktionsformen und Militanz zwischen Protesten der Vergangenheit und der Gegenwart. Er reflektiert außerdem darüber, inwieweit Groningen als „umworbenes Territorium“ wahrgenommen wird und welche Folgen die Protestbewegungen hatten.
Der Vortrag findet im MFC De Hardenberg in Finsterwolde statt und beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 €, inklusive zwei Getränke (nur Barzahlung).
Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bis spätestens 19 März unter reserveren.nutoldambt@gmail.com erfolgen.
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